Rick Okon gehört zu den deutschen Schauspielern, die sich über viele Jahre hinweg ein vielseitiges Profil aufgebaut haben. Bekannt wurde er einem großen Fernsehpublikum unter anderem durch seine Rolle als Jan Pawlak im Dortmunder „Tatort“. Gleichzeitig zeigte er in Kino- und Serienproduktionen wie „Romeos“, „Das Boot“ und „Niemand ist bei den Kälbern“, dass sein schauspielerisches Spektrum weit über eine einzelne Fernsehrolle hinausgeht.
Geboren wurde Rick Okon am 13. April 1989 in Schwedt an der Oder. Aufgewachsen ist er in Hamburg, wo auch seine frühe Verbindung zur Schauspielerei entstand. Schon als Schüler begann er eine professionelle Schauspielausbildung und sammelte früh Erfahrungen vor der Kamera. Später folgte ein Studium an der damaligen Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg, heute Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.
Seine Karriere entwickelte sich dabei Schritt für Schritt. Von kleineren Fernsehauftritten führte sein Weg zu anspruchsvollen Hauptrollen, internationalen Produktionen und schließlich zu einer festen Position in einem der bekanntesten deutschen Krimiformate.
BIO
| Label | Information |
|---|---|
| Name | Rick Okon |
| Geburtsdatum | 13. April 1989 |
| Geburtsort | Schwedt an der Oder |
| Alter | 37 Jahre (2026) |
| Herkunft | Deutschland |
| Aufgewachsen | Hamburg |
| Beruf | Schauspieler |
| Ausbildung | Schauspielschule und Filmuniversität Babelsberg |
| Bekannt durch | „Tatort“ als Jan Pawlak |
| Rolle in „Das Boot“ | Klaus Hoffmann |
| Bekannter Film | „Romeos“ |
| Weitere Projekte | „Sisi“, „Love Sucks“, „Zwei am Zug“ |
| Aktueller Stand | Weiterhin als Schauspieler aktiv |
Rick Okon im Überblick
Rick Okon wurde 1989 in Schwedt geboren und wuchs in Hamburg auf. Bereits während seiner Schulzeit beschäftigte er sich intensiv mit Schauspiel. Im Jahr 2005 begann er an der New Talent Kinder- und Jugend-Schauspielschule in Hamburg eine Schauspielausbildung, die er 2010 abschloss.
Seinen ersten dokumentierten Fernsehauftritt hatte er bereits 2007 in der beliebten Serie „Großstadtrevier“. Im selben Jahr war er außerdem in einer „Tatort“-Produktion zu sehen. Es folgten weitere Auftritte in deutschen Fernsehproduktionen und Krimiserien.
Diese frühen Erfahrungen waren ein wichtiger Schritt für seine weitere Laufbahn. Statt sofort auf eine einzige große Rolle festgelegt zu sein, konnte Okon unterschiedliche Figuren und Genres kennenlernen. Das sollte später zu einem wichtigen Merkmal seiner Karriere werden.
Ausbildung und frühe Karriere
Nach seiner Ausbildung an der Hamburger Schauspielschule begann Rick Okon Ende 2010 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg.
Parallel dazu entwickelte sich seine Arbeit vor der Kamera weiter. Eine seiner frühen Kinostationen war „Rock It!“, ein Musikfilm aus dem Jahr 2010. Danach folgten weitere Film- und Fernsehprojekte.
Interessant ist vor allem, dass Okon schon relativ früh Rollen übernahm, die von den klassischen Nebenrollen eines Nachwuchsschauspielers abwichen. Dadurch konnte er sich zunehmend als Darsteller etablieren, der auch komplexere Figuren übernehmen kann.
Ein entscheidender Schritt war schließlich der Film „Romeos“. Die Produktion brachte ihm nicht nur größere Aufmerksamkeit, sondern auch eine Hauptrolle, mit der er sein schauspielerisches Können deutlich zeigen konnte.
Der Durchbruch mit „Romeos“
In „Romeos“ spielte Rick Okon die Hauptfigur Lukas. Der Film beschäftigte sich mit Identität, Zugehörigkeit und persönlichen Veränderungen. Für Okon war die Rolle eine wichtige Station, weil sie ihm die Möglichkeit gab, eine zentrale Figur über die gesamte Geschichte hinweg zu entwickeln.
Die Rolle brachte ihm Anerkennung in der deutschen Filmszene. 2013 wurde er beim Deutschen Schauspielerpreis als bester Nachwuchsschauspieler nominiert. Auch beim Max Ophüls Preis wurde er im Zusammenhang mit seinen damaligen Arbeiten berücksichtigt.
Damit wurde deutlich, dass Rick Okon nicht ausschließlich als Fernsehdarsteller wahrgenommen wurde. Seine frühen Kinoprojekte halfen ihm dabei, sich auch im anspruchsvolleren deutschen Film einen Namen zu machen.
Weitere wichtige Filmrollen

Nach „Romeos“ folgten zahlreiche weitere Produktionen. Dazu gehörte unter anderem „Ein Geschenk der Götter“ aus dem Jahr 2014. Der Film wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt auch für sein Ensemble Anerkennung. Rick Okon gehörte zu den Darstellern des Films.
Ebenfalls wichtig war seine Rolle in „Ein Schnitzel für alle“. In dem Fernsehfilm verkörperte er einen jungen Mann mit Asperger-Syndrom. Für seine Darstellung erhielt er Nominierungen für den Günter-Strack-Fernsehpreis und den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen.
Diese Projekte zeigen eine Entwicklung, die sich durch seine Karriere zieht: Okon übernimmt immer wieder Figuren, die nicht ausschließlich über äußere Eigenschaften funktionieren. Häufig stehen persönliche Konflikte, soziale Beziehungen oder schwierige Lebenssituationen im Mittelpunkt.
Auch Produktionen wie „Operation Zucker: Jagdgesellschaft“, „Die verlorene Tochter“ und „Niemand ist bei den Kälbern“ gehören zu den bemerkenswerten Stationen seiner Filmografie.
Rick Okon und „Das Boot“
Eine weitere bedeutende Rolle übernahm Rick Okon in der internationalen Serienproduktion „Das Boot“. Dort spielte er Klaus Hoffmann.
Die Serie knüpfte an die bekannte „Das Boot“-Geschichte an, entwickelte aber eine eigene Handlung und setzte auf eine internationale Besetzung. Für Rick Okon bedeutete die Produktion eine weitere Möglichkeit, sich auch außerhalb klassischer deutscher Fernsehformate zu präsentieren.
Seine Rolle als Klaus Hoffmann übernahm er nicht nur in einer einzelnen Produktion. Okon war auch in weiteren Staffeln der Serie zu sehen. Filmportal führt ihn unter anderem für die ersten Staffeln sowie für die vierte Staffel in der Rolle des Klaus Hoffmann.
Damit wurde „Das Boot“ zu einem wichtigen Bestandteil seiner Karriere und ergänzte seine Arbeit für deutsche Kino- und Fernsehproduktionen um ein international ausgerichtetes Serienformat.
Rick Okon als Jan Pawlak im „Tatort“
Für viele Zuschauer ist Rick Okon vor allem mit der Figur Jan Pawlak verbunden. 2018 wurde er Teil des Dortmunder „Tatort“-Teams und spielte den Kriminalkommissar über mehrere Jahre.
Seinen Einstieg hatte die Figur in der Dortmunder „Tatort“-Reihe. Gemeinsam mit Peter Faber, gespielt von Jörg Hartmann, und später weiteren Mitgliedern des Ermittlerteams wurde Pawlak zu einer festen Figur der Reihe.
Die Rolle verschaffte Okon eine besonders große Reichweite. Während Kinofilme und internationale Serien andere Zuschauergruppen erreichen, gehört der „Tatort“ zu den bekanntesten deutschen Fernsehformaten. Dadurch wurde sein Gesicht einem sehr breiten Publikum vertraut.
Jan Pawlak war dabei nicht einfach nur ein weiterer Ermittler. Die Figur wurde im Verlauf der Geschichten mit persönlichen und beruflichen Konflikten konfrontiert. Gerade diese Mischung aus Polizeiarbeit und persönlicher Entwicklung gab Okon Gelegenheit, die Rolle über mehrere Jahre hinweg weiterzuentwickeln.
Der Abschied vom „Tatort“
Im Jahr 2024 endete Rick Okons Zeit beim Dortmunder „Tatort“. Nach sechs Jahren verabschiedete er sich von seiner Rolle als Jan Pawlak.
Der Ausstieg war eine bewusste berufliche Entscheidung. In einem Interview aus dem Jahr 2026 erklärte Okon rückblickend, dass er seine Zeit beim Dortmunder „Tatort“ sehr geschätzt habe, für ihn aber der Zeitpunkt gekommen sei, etwas anderes auszuprobieren. Ein Comeback als Jan Pawlak schloss er dabei ausdrücklich aus.
Damit endete eine der prägendsten Fernsehrollen seiner bisherigen Karriere. Gleichzeitig öffnete der Abschied Raum für neue Projekte und andere Figuren.
Was macht Rick Okon heute?
Auch nach seinem Abschied vom „Tatort“ blieb Rick Okon der Schauspielerei treu. Seine Filmografie zeigt, dass er weiterhin zwischen unterschiedlichen Genres und Formaten arbeitet.
Ein Beispiel ist der ZDF-Film „Zwei am Zug“, in dem Okon die Rolle des Otis übernimmt. Der Film erzählt von Sandra und Otis, die sich während einer Zugpanne kennenlernen und aufgrund ihrer komplizierten Beziehungssituationen einen ungewöhnlichen Pakt schließen. Die Produktion gehört zum Herzkino-Angebot des ZDF.
Darüber hinaus ist Okon auch in weiteren Serienprojekten vertreten. Seine Filmografie umfasst unter anderem „Love Sucks“, „Sisi“ und „Serial Cleaner“. Für 2026 ist außerdem eine Gastrolle in der Thriller-Serie „Die Düsteren“ angekündigt, die laut seiner Schauspielagentur im Oktober 2026 bei ZDFneo zu sehen sein soll.
Seine aktuelle Karriere zeigt damit, dass der Abschied vom „Tatort“ nicht das Ende seiner Fernsehkarriere bedeutete. Vielmehr arbeitet er weiterhin in unterschiedlichen Produktionen und übernimmt neue Rollen.
Rick Okon und seine Auszeichnungen
Im Laufe seiner Karriere wurde Rick Okon mehrfach für seine schauspielerische Arbeit nominiert oder ausgezeichnet.
Zu den erwähnenswerten Anerkennungen gehört der Deutsche Schauspielerpreis als Ensemblepreis für „Ein Geschenk der Götter“. Auch für „Ein Schnitzel für alle“ wurde er für verschiedene Fernsehpreise nominiert.
International wurde seine Arbeit ebenfalls wahrgenommen. Für seine Rolle in der kanadischen Serie „X Company“ erhielt er eine Nominierung bei den Canadian Screen Awards in der Kategorie für einen Schauspieler in einer Gastrolle.
Solche Nominierungen und Auszeichnungen sind vor allem deshalb interessant, weil sie verschiedene Phasen seiner Karriere abbilden. Sie zeigen, dass seine Arbeit sowohl im deutschen Fernsehen und Film als auch in internationalen Produktionen Beachtung gefunden hat.
Rick Okon privat
Über das Privatleben von Rick Okon gibt es deutlich weniger gesicherte Informationen als über seine berufliche Laufbahn. Das ist bei Schauspielern nicht ungewöhnlich. Okon spricht zwar gelegentlich in Interviews über persönliche Themen, hält viele Details seines privaten Lebens jedoch aus der Öffentlichkeit heraus.
Gerade bei Angaben zu Beziehungen, Partnern oder persönlichen Lebensumständen sollte deshalb zwischen bestätigten Aussagen und Medienberichten unterschieden werden.
In einem Interview von 2026 wurde beispielsweise über Liebe und Beziehungen gesprochen. Dabei äußerte sich Okon zu persönlichen Fragen, ohne sein gesamtes Privatleben öffentlich auszubreiten.
Für eine seriöse Biografie ist es deshalb sinnvoll, nur solche privaten Informationen zu übernehmen, die von ihm selbst oder von zuverlässigen Quellen bestätigt wurden. Spekulationen sollten nicht als Tatsachen dargestellt werden.
Seine wichtigsten Filme und Serien
Die Filmografie von Rick Okon ist über die Jahre deutlich gewachsen. Zu seinen bekannten Produktionen gehören unter anderem „Romeos“, „Ein Geschenk der Götter“, „Ein Schnitzel für alle“, „X Company“, „Das Boot“, „Niemand ist bei den Kälbern“ und der Dortmunder „Tatort“.
Auch nach seinem Abschied aus der ARD-Krimireihe kamen neue Projekte hinzu. Dazu zählen unter anderem „Love Sucks“, „Sisi“, „Zwei am Zug“ und weitere Serienproduktionen.
Seine Karriere lässt sich deshalb nicht auf eine einzige Rolle reduzieren. Der „Tatort“ war zweifellos eine besonders öffentlichkeitswirksame Station, aber seine Filmografie zeigt eine deutlich breitere Entwicklung.
Ein Schauspieler mit unterschiedlichen Rollen
Was die Laufbahn von Rick Okon besonders interessant macht, ist die Vielfalt seiner bisherigen Figuren. Er spielte junge Charaktere in Kinofilmen, schwierige Rollen in Fernsehproduktionen, einen Ermittler im „Tatort“ und einen Offizier in der international produzierten Serie „Das Boot“.
Dabei bewegt er sich zwischen Drama, Krimi, Komödie, Liebesfilm und Thriller. Diese unterschiedlichen Genres haben ihm ermöglicht, immer wieder neue Seiten als Schauspieler zu zeigen.
Seine Karriere verlief zudem nicht ausschließlich über einen klassischen Weg vom Fernsehen zum großen Kinofilm. Vielmehr wechselten sich Kino, Fernsehen und internationale Serienproduktionen über die Jahre ab.
Rick Okon im Jahr 2026
Im Jahr 2026 steht Rick Okon weiterhin als Schauspieler vor der Kamera. Nach dem Ende seiner Zeit beim Dortmunder „Tatort“ hat er sich nicht aus dem Fernsehen zurückgezogen, sondern neue Rollen übernommen.
Besonders interessant ist dabei seine weitere Entwicklung in unterschiedlichen Genres. Mit „Zwei am Zug“ war er in einem romantischen ZDF-Film zu sehen. Gleichzeitig stehen weitere Serienarbeiten im Mittelpunkt seiner aktuellen Filmografie.
Seine angekündigte Beteiligung an „Die Düsteren“ zeigt zudem, dass auch im Thriller-Bereich weitere Aufgaben auf ihn warten. Laut seiner Agentur ist seine Gastrolle in der sechsteiligen ZDFneo-Serie ab Oktober 2026 vorgesehen.
Damit befindet sich seine Karriere weiterhin in Bewegung. Nach einer langjährigen festen Rolle in einer bekannten Krimireihe kann er sich erneut stärker auf unterschiedliche Charaktere und Produktionsformen konzentrieren.
FAQs
Wie alt ist Rick Okon?
Rick Okon wurde am 13. April 1989 geboren. Im Jahr 2026 ist er 37 Jahre alt.
Wofür ist Rick Okon besonders bekannt?
Einem großen Publikum ist Rick Okon vor allem durch seine Rolle als Jan Pawlak im Dortmunder „Tatort“ bekannt.
Welche Rolle spielte Rick Okon in „Das Boot“?
In der internationalen Serie „Das Boot“ spielte Rick Okon die Figur Klaus Hoffmann.
Was macht Rick Okon heute?
Nach seinem Abschied vom „Tatort“ arbeitet Rick Okon weiterhin als Schauspieler und ist in verschiedenen Film- und Serienproduktionen zu sehen.
In welchen Filmen und Serien spielte Rick Okon mit?
Zu seinen bekannten Produktionen zählen unter anderem „Romeos“, „Das Boot“, „Ein Geschenk der Götter“, „Niemand ist bei den Kälbern“ und „Sisi“.
Fazit
Rick Okon hat sich seit seinen ersten Schauspielerfahrungen als Schüler zu einem vielseitigen deutschen Film- und Fernsehdarsteller entwickelt. Seine Laufbahn begann bereits in jungen Jahren und führte ihn über erste Fernsehrollen und den Film „Romeos“ zu größeren Produktionen.
Besonders bekannt wurde er durch seine Rolle als Jan Pawlak im Dortmunder „Tatort“, die er von 2018 bis 2024 verkörperte. Parallel dazu arbeitete er an internationalen Produktionen wie „Das Boot“ und war in zahlreichen weiteren Filmen und Serien zu sehen.
Seine Filmografie zeigt, dass er sich nicht dauerhaft auf einen bestimmten Rollentyp festlegen lässt. Von Drama und Krimi bis hin zu romantischen und internationalen Serienformaten hat Rick Okon unterschiedliche Figuren übernommen.
Auch 2026 bleibt seine Karriere vielseitig. Mit neuen Film- und Serienprojekten setzt er seine Arbeit nach dem „Tatort“-Ausstieg fort. Für Zuschauer, die seine Entwicklung verfolgen, bleibt deshalb vor allem interessant, welche unterschiedlichen Rollen Rick Okon als Nächstes übernehmen wird.

